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21.08.2018

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Samstag, 25. August 2018
Ostwig: Alte Post
Ostwig - unser Dorf mit Zukunft
Ostwig trifft

Fischbestand

Unser Ort Ostwig liegt direkt an der Elpe.
Dieser Fluss ist rund 19 km lang und ein Nebenfluss der Ruhr. Die Elpe enstpringt südlich von Altenfeld (Winterberg) und etwa 2 km südwestlich von Siedlinghausen. Von dort aus fließt sie überwiegend in nördliche Richtung und durchquert dabei die Ortschaften Altenfeld, Olsberg-Elpe und Ostwig. In Ostwig mündet die Elpe letztlich in die Ruhr.

Die Elpe ist ein relativ sauberes Gewässer, da es so gut wie keine Einleitungen (mehr) gibt. Aufmerksame Beobachter können daher unter Brücken und in Ufernähe mit etwas Glück einige der zahlreichen Fische entdecken. Hier haben wir einige Fische aufgeführt die sich in der Elpe wohlfühlen. Gerne können Sie uns über weitere entdeckte Fischarten informieren und Fotos an unsere Kontaktadresse redaktionostwig(at)gmx(dot)de zusenden.

Bachforelle

Bachforelle, Quelle: Wikipedia, Aufnahme von Stefan Weigel

Die Bachforelle (Salmo trutta fario) ist ein Raubfisch und eine Unterart der Forelle. Sie wird auch Flussforelle, Bergforelle oder Fario genannt. Kleinwüchsige Bachforellen in nahrungsarmen Gewässern werden als Steinforellen bezeichnet. Bachforellen werden je nach Nahrungsangebot 20 bis 80 Zentimeter lang. Ihr Rücken ist oliv-schwarzbraun und silbrig blau, bauchwärts treten rote Flecken mit hellem Rand auf, die Bauchseite ist weißgelb. Die Bachforelle erreicht in der Regel ein Gewicht von bis zu zwei Kilogramm. Bachforellen können bis zu 18 Jahre alt werden. Bachforellen bilden den größten Anteil am Fischbestand der Elpe.

Groppe

Groppe, Quelle: Wikipedia Aufnahme von Viridiflavus

Die Groppe (Cottus gobio), auch Kaulkopf, Rotzkopf, Westgroppe, Koppe oder Mühlkoppe genannt, ist ein kleiner, auch in Deutschland vorkommender Süßwasserfisch. Die kaum bekannte Groppe gehört zu den gefährdeten Tierarten. Sie war in Deutschland Fisch des Jahres in den Jahren 1989 und 2006 und in Österreich Fisch des Jahres 2006, in der Schweiz Fisch des Jahres 2014. Sie kommt in der oberen Ruhr und deren Nebenflüssen vor, demnach auch in der Elpe. Als nachtaktiver Grundfisch ist Sie nur schwer zu entdecken. Sie hat einen spindelartigen Körper, einen großen, breiten Kopf (beim Männchen breiter, beim Weibchen spitzer), glatte, schuppenlose Haut und eine zurückgebildete Schwimmblase. Die Groppe wird etwa 12 bis 16 cm lang. Sie stellt große Ansprüche an die Wasserqualität, benötigt eine hohe Sauerstoffkonzentration, eher niedrige Wassertemperaturen und findet sich vorwiegend auf steinigem Grund.

Äsche

Äsche, Quelle: Wikipedia, Aufnahme von Christian Maier

Die Europäische Äsche (Thymallus thymallus) ist ein Knochenfisch aus der Familie Salmonidae. Das Gewicht der ausgewachsenen Äsche beträgt etwa 500 bis 1500 Gramm. Die Länge der ausgewachsenen Äsche liegt in der Regel zwischen 30 und 50 Zentimeter. Besonders große Exemplare können bis zu 3 kg schwer und bis zu 60 Zentimeter lang werden. Auffällige Merkmale der Äsche sind die nach vorne spitz zulaufenden, birnenförmigen Pupillen, die große Rückenflosse, sowie auffallende, im Verhältnis zur Körpergröße große Rundschuppen. Diese Rückenflosse, die so genannte Äschenfahne, ist bei den männlichen Äschen stärker nach hinten ausgezogen als bei den Weibchen. Mit ihr imponieren die Milchner (Männchen) während der Laichzeit und legen die Rückenflosse beim Laichen über den Rücken des Rogners (Weibchen). Die Äschen laichen in der Regel im Frühjahr (März-April), je nach Habitat auch im Frühsommer auf seichten Kiesbänken. Die Larven bleiben zwischen den Steinen verborgen, bis ihr Dottersack aufgebraucht ist. Sie benötigt klares, kühles Wasser und wächst eher langsam. Die Äsche war in Deutschland Fisch des Jahres in den Jahren 1997 und 2011, in Österreich Fisch des Jahres 2002 und 2011 und wurde vom Schweizerischer Tierschutz zum Fisch des Jahres 2007 gewählt.

 

Gründling

Der Gründling (Gobio gobio) ,auch Kressling genannt, ist ein gesellig lebender Karpfenfisch, der in West- und Nordeuropa verbreitet ist und in schnell fließenden, aber auch stehenden Gewässern mit kiesigem oder sandigem Grund und Pflanzenbewuchs vorkommt. Gründlinge werden etwa 10 cm, selten über 15 cm groß. Der gewöhnliche Gründling hat einen rundlichen Körper, einen relativ großen Kopf, ein unterständiges Maul und ein Paar tastempfindliche Barteln. Er lebt stets auf dem Grund des Wassers und ernährt sich von Insektenlarven, Weich- und Krebstieren. Gründlinge laichen nachts im Frühsommer bei einer Wassertemperatur von 12–18 °C. Die klebrigen Eier bleiben an Pflanzen oder Steinen haften, und es dauert bis zu 4 Wochen, bis die Jungen schlüpfen, die sich von Planktonkrebsen ernähren. Der Fisch gilt als sehr potent.